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Sanfte Hausrezepte
Für den Patienten im Garten können umweltschonende und sanfte Hausrezepte oft genauso wirksam sein wie "starke Medizin". Zumindest sollte man nichts unversucht lassen, bevor man zu chemischen Mitteln greift!

Nachstehend einige Methoden zur Linderung und Vorbeugung

*Bitterholzspäne einen Tag in kaltes Wasser einlegen, danach aufkochen und abkühlen las-sen. Mit einem Teelöffel Schmierseife vermischen und zur direkten Behandlung gegen Blatt-läuse und andere saugende Insekten mit einem Sprühgerät (Spritzflasche) auftragen.

*Feinkörniges Urgesteinsmehl auf Pflanzen stäuben, um Kartoffelkäfern und anderen Insek-ten vorzubeugen. Den Staub nicht einatmen.

*Frische Rhabarberblätter in gekochtem Wasser etwa eine Stunde ziehen lassen. Nach Abkühlung mehrmals unverdünnt gegen Lauchmotten an Lauch anwenden.

Besser ohne

Die Anwendung chemischer Präparate gegen Schädlinge, Pflanzenkrankheiten und Unkraut ist nicht immer unproblematisch. Nebenwirkungen auf das Ökosystem lassen sich wohl in den wenigsten Fällen zur Gänze ausschließen. Neben einer direkten Gefährdung des Anwenders können auch Rückstände im Erntegut verbleiben. Beim Einsatz von Insektiziden werden neben den Schädlingen auch viele nützliche Arten erheblich geschädigt. Zudem stellt sich mit der Zeit eine Resistenzbildung gegen diese Bekämpfungsmittel ein, was eine ständig steigende Spritzfrequenz zur Folge hat. Um das ökologische Gleichgewicht unseres Gartens sowie die Umwelt nicht noch mehr zu belasten, sollte man auf biologische Schädlingsbekämpfung setzen.

bild
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