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Setzordnung
Allelopathie nennt man die Lehre von der gegenseitigen Beeinflussung verschiedener Pflan-zenarten über Wuchs- und Hemmstoffe, die von Pflanzen ausgeschieden werden. Die Anbaupläne sollten daher "gute Nachbarpflanzen" aber auch "schlechte Nachbarn" berücksichtigen. Pflanzen, die sich gegenseitig schützen sind zum Beispiel

*Kopfsalat und Radieschen; vor Erdflöhen

*Karotten und Zwiebel; vor der Zwiebel- und der Möhrenfliege

*Kohl und Tomaten; vor der Kohlfliege und Kohlweißlingraupe

*Schnittsellerie und Kohl; vor Erdflöhen und Raupen

*Bohnen und Bohnenkraut; vor Blattläusen

*Kapuzinerkresse unter Obstbäumen; vor Blattläusen

*Erdbeeren und Senf oder Knoblauch; vor Nematoden

Schlechte Nachbarn sollten voneinander ferngehalten werden, denn sie können Schädlinge und Krankheiten fördern. Nicht nebeneinander pflanzen sollte man:

Bohnen und Gurken; Kohlarten und Rettich; Kohlarten und Senfsaat; Salat und Gurken; Spinat und Bohnen; Fenchel und Tomaten; Kartoffeln und Sonnenblumen; Erbsen und Bohnen.

bild
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